Wie bleibt man bei der Arbeit fokusiert?

Teile dein Arbeit in 60/90 minuten Zeitblöcke ein, stell eine Uhr/Alarm auf diesen Intervall und mache dann kurz etwas komplett anderes wie z.b. einen 5 Minuten Spaziergang, mit jemandem einen Kaffee trinken, Musik hören oder etwas essen gehen.
Setze dir klare Ziele pro Woche – mach dir pro Woche eine Liste mit deinen dringendsten Arbeiten (z.T. ist es auch sinnvoll die Arbeiten als wichtig zu deklarieren, die am unangenehmsten sind / die dich am meisten belasten). Schau dir jeden Morgen die Liste an und definiere klar, welche Arbeiten du sicherlich heute erledigst. (Achtung: Sei realistisch!! und unterteile grosse Arbeiten in kleine Teilschritte, die du dann jeweils abschliessen kannst.)
Ablenkungen sind nicht schlecht, solange man diese auch klar in den Tagesablauf einplant! Erachte Ablenkungen wie täglich einen Blog lesen, Boulevard Zeitschriften stöbern, auf Facebook deinen Freunden folgen und deinen Twitterstream zu durchsuchen als Belohnung und teile diese ganz gezielt in deinen Arbeitsablauf ein. Am besten ist, dies als Belohnung für dich selbst nach einer erledigten Pendenz einzuplanen – noch besser ist: Eine “gute” Ablenkung wie Fitnesstraining, deine Freunde anrufen oder ein Kapitel in einem Buch lesen immer vor Gossip Konsum zu stellen.
Die Welt rund um dich ist voller Ablenkungen – schalte die Welt für einen Moment ab und gehe störenden Faktoren wie dem Handy, Telefon, E-Mail und Mitarbeiter aus dem Weg.
Suche dir einen ruhigen Ort – reserviere z.B. das Sitzungszimmer, versuch Regelungen einzuführen, wer dich am Arbeitsplatz ohne Voranmeldung stören darf. Evtl. solltest du aber dennoch eine Lösung finden, wie man (am besten nur eine Person) dich bei Notfällen erreichen kann.
Lerne z.B. mittels Meditation dich nicht abzulenken / ablenken zu lassen. Oder versuche mal einen Tag lang nur jeweils eine Arbeit nach der anderen zu verrichten – singletasking anstatt multitasking: Iss mal nur dein Mittagessen, anstatt dabei noch die neuesten Nachrichten zu lesen, deine E-Mails zu checken oder auf deinem Smartphone rumzuspielen. Das gleiche gilt auch für Meetings – lass den Laptop, deinen Kalender und dein Smartphone in Ruhe und konzentriere dich dich vollständig auf das eine Ereignis – das Meeting.
Versuche für dich herauszufinden, was dich ablenkt, durch was du dich ablenken lässt! Was für Gedanken hattest du kurz bevor du abgelenkt wurdest? Hast du hunger? Bist du gelangweilt? Bist du müde? Hast du kein konkretes Ziel? Kommst du bei einer Arbeit nicht weiter? Sobald du herausgefunden hast, was der Auslöser für die Ablenkung ist, kannst du diese vermeiden / lernst du diese zu vermeiden – je länger je mehr und konsequenter.
Mitdenken.
Wenn du solche Gedanken weiterverfolgen willst, lass mir deine E-Mail. Keine Content-Maschine, kein Frequenzversprechen. Ich schreibe, wenn es etwas zu sagen gibt — und frage dich, was sich bei dir gerade verändert.
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