Das Glück der Unerreichbarkeit

Soeben in der Sonntagszeitung (19. Oktober 2008 / Trend) einen Artikel Namens Bye-bye Blackberry gelesen.
Ein Thema, dass mich schon lange beschäftigt und dem ich versuche meine eigenen Methoden einzubringen.
Die wichtigsten und einfachsten ToDos:
- Autoresponder beim E-Mail einrichten, der darauf hinweist, dass die E-Mail nur 2-3 mal am Tag gelesen werden.
- Wenn nicht nötig, nicht gleich auf jedes E-Mail antworten (sortieren). Oder aber eine Antwort bei Low-Prio EMails wie “Ich werde mich Ihrem E-Mail in 2 Tagen annehmen”
- Das Natel/Handy auch vermehrt ausschalten, vorallem am Abend. Und auch aus Respekt während Essen, Meetings und privaten Gesprächen/Anlässen/Treffen.
- Die Combox/AB ausschalten
- Briefkasten jeweils nur am Ende/Anfang einer Woche leeren.
Auffallend: Das nicht gleich beantworten eines Anrufes auch zu unmöglichen Zeiten wird als negativ befunden, selbst von schon älteren Menschen. Es wird als selbstverständlich gesehen, dass wer ein Natel hat, auch jederzeit verfügbar ist…
Beim suchen fand ich einen Artikel über ein Buch Namens “Das Glück der Unerreichbarkeit“. 2 Grundansichten seien:
“Wer technisch angeschlossen ist, ist nicht zwangsläufig auch sozial angebunden.”
“Wer immer erreichbar ist, ist eigentlich für nichts und niemand da.”
Ich denke, ich werde mir dieses Buch mal zu Gemüte führen.
Update: Video der Authorin
Mitdenken.
Wenn du solche Gedanken weiterverfolgen willst, lass mir deine E-Mail. Keine Content-Maschine, kein Frequenzversprechen. Ich schreibe, wenn es etwas zu sagen gibt — und frage dich, was sich bei dir gerade verändert.
Double-Opt-in. Jederzeit abmeldbar. Was gespeichert wird.